Tragödie in Österreich: Für die brutale Ermordung eines Seniors erhielt eine slowakische Pflegekraft 20 Jahre

In der ruhigen österreichischen Gemeinde Geretsberg ereignete sich hinter den Türen eines Familienhauses eine Geschichte voller Verzweiflung, die in einer brutalen Ermordung endete. Eine junge Pflegekraft aus der Slowakei, die selbst mit ernsthaften persönlichen Problemen zu kämpfen hatte, nahm das Leben eines 82-jährigen Mannes, um den sie sich kümmern sollte. Das Gericht in Österreich verhängte eine außergewöhnlich strenge Strafe, wies jedoch gleichzeitig auf ihre komplexe Persönlichkeitsstörung hin.

Heute werfen wir einen Blick auf den Fall, der sich im Jahr 2023 ereignete. Die erst 24-jährige Slowakin wurde für eine besonders grausame Tat, die sie am 5. Oktober beging, zu zwanzig Jahren Haft verurteilt. Ihr Opfer war ein 82-jähriger, teilweise gelähmter Senior, der auf ihre Hilfe angewiesen war. Neben der langjährigen Haftstrafe ordnete das Gericht auch ihre Unterbringung in einer spezialisierten forensisch-psychiatrischen Einrichtung an, da laut Gutachtern ein hohes Risiko bestand, dass sie ihre Tat wiederholen könnte.

Der Verlauf der Ereignisse, der zur Bluttat führte

Der verhängnisvolle Tag begann für die Pflegekraft mit einer persönlichen Krise. Nach einem telefonischen Streit mit ihrem Freund verschlechterte sich ihr psychischer Zustand rapide. Unter dem Einfluss von Alkohol eskalierten ihre Emotionen ins Extreme. Anstatt ihre eigene Situation zu lösen, richtete sie jedoch ihre Frustration und Wut gegen den wehrlosen Mann.

Nach den Gerichtsunterlagen nahm sie ein Messer aus der Küche und griff den Senior mit unverständlicher Brutalität an. Sie fügte ihm insgesamt elf Stichwunden zu, die er nicht überleben konnte. Kurz nach der Tat wurde sie von der Polizei festgenommen und gestand während der ersten Befragung die Tat. Den Verlauf des Angriffs beschrieb sie kalt und gab zu, dass sie absichtlich gehandelt hatte.

Die Verteidigung versuchte während des Prozesses, ein komplexes Bild der jungen Frau zu zeichnen, deren Leben von Traumata und psychischen Problemen geprägt war. Sie argumentierte, dass ihr Handeln das Ergebnis eines langfristigen psychischen Drucks war, der an diesem Tag seinen Höhepunkt erreichte. Die Verurteilte sprach selbst vor Gericht über ihre bewegte Vergangenheit – über psychische Probleme, die bis in die Kindheit zurückreichen, über Erfahrungen mit Prostitution und Drogen, über eine gescheiterte Ehe und diagnostizierte Schizophrenie.

Sie behauptete, dass ihr ursprünglicher Plan darin bestand, sich selbst zu verletzen. In ihrer Verzweiflung plante sie angeblich, Suizid zu begehen, doch letztendlich richtete sich ihre Aggression gegen den Mann, um den sie sich kümmerte. Als einen der Gründe für den Konflikt nannte sie auch verbale Angriffe des Seniors, der sie angeblich wegen ihrer transgeschlechtlichen Identität beleidigt hatte.

Bei vollem Bewusstsein, aber mit gestörter Persönlichkeit

Eine entscheidende Rolle im Prozess spielte das psychiatrische Gutachten. Der Gerichtsgutachter bestätigte zwar, dass die Slowakin an einer kombinierten Persönlichkeitsstörung leidet, die sich insbesondere in einer geringen Fähigkeit zur Impulskontrolle und einer Neigung zur Dramatisierung von Situationen äußert. Gleichzeitig kam er jedoch zu einem eindeutigen Schluss: Zum Zeitpunkt der Tat war sie voll zurechnungsfähig.

Diese Feststellung war für das Gericht entscheidend. Sie bedeutete, dass sie trotz ihrer Diagnose in der Lage war, rational zu denken, die Gefahren ihres Handelns zu erkennen und die Möglichkeit hatte, anders zu entscheiden. Ihre Tat wurde somit nicht als Handlung in Unzurechnungsfähigkeit, sondern als bewusster und absichtlicher Akt bewertet.

Gerade die Kombination aus der brutalen Ausführung der Ermordung und dem Schluss über die volle Verantwortung führte dazu, dass die Kammer eine strenge Strafe verhängte. Zwanzig Jahre Haft sind im österreichischen Rechtssystem eine Strafe, die für die schwersten Verbrechen verhängt wird. Die Anordnung einer anschließenden Therapie in einem forensischen Zentrum soll zudem die Gesellschaft nach einer möglichen Verbüßung der Strafe schützen.

Der Fall schließt somit endgültig ein tragisches Kapitel, das nicht nur auf ein brutales Verbrechen hinweist, sondern auch auf das Versagen des Fürsorgesystems und die unzureichende psychologische Unterstützung für Menschen in Grenzsituationen. Er hinterlässt das erloschene Leben eines Seniors und das zerstörte Leben einer jungen Frau, die die produktivsten Jahre hinter Gefängnismauern und in einer psychiatrischen Einrichtung verbringen wird.

🚀 Všetky rozhovory na jednom mieste!

Máte tip pre Viedenčana? Pošlite nám ho!

Naším cieľom je prinášať vám relevantné a užitočné informácie zo života v Rakúsku. Zameriavame sa predovšetkým na Slovákov vo Viedni a celkovo na Slovákov v Rakúsku, ktorí si zvolili túto krajinu za svoj domov. Ak máte námet na článok, dôležitú informáciu, príbeh z praxe, alebo sa chcete podeliť o svoje skúsenosti s prácou či životom v Rakúsku, neváhajte sa s nami spojiť! Vaše tipy sú pre nás cenné a pomáhajú nám tvoriť obsah, ktorý skutočne zaujíma a pomáha našim čitateľom.

Napíšte nám na redakcia@viedencan.at alebo použite WhatsApp na čísle +43 660 6098140. Tešíme sa na vaše správy!

Páčil sa Vám článok?

Tvorba a aktualizácia obsahu na Viedenčanovi si vyžaduje veľa hodín rešeršovania a písania. Podporte našu prácu pri tvorbe obsahu pre Slovákov v Rakúsku kúpou predplatného. Každá podpora nás motivuje pokračovať ďalej. Ďakujeme! ❤️ S pozdravom Boris, Eva a Janka – Viedencan.at

Tri flexibilné cesty k podpore

Pre našich verných čitateľov sme pripravili Viedenčan+ – prémiovú službu pre čítanie bez kompromisov.

Rok bez reklám (9,99 €):

Nerušené čítanie: Obsah bez komerčných plôch a sponzorovaných odkazov. Sústreďte sa len na to podstatné.

Mesačné predplatné (3,99 €):

Štandardná mesačná platba ponúka plný prístup ku všetkým výhodám. Tento balík neobsahuje žiadnu viazanosť a predplatiteľ ho môže kedykoľvek jednoducho zrušiť v nastaveniach svojho účtu.

Ročné predplatné (29,90 €):

Kupón SEPTEMBER2026: Zľava až 30 % na ročné predplatné!

✅ Čítanie bez reklám: Už žiadne bannery ani vyskakovacie okná. Sústreďte sa len na obsah.

🔒 Neobmedzený prístup: Odomknite všetky uzamknuté prémiové a archívne články.

📰 Exkluzívny obsah: Čítajte vybraný nový obsah skôr, ako bude prístupný pre verejnosť.

❤️ Priama podpora: Pomôžte nám budovať silnú a nezávislú redakciu.

Viac o predplatnom nájdete tu: https://viedencan.at/plus/, alebo tu: Viedenčan+: Nová možnosť, ako nás podporiť

Quellen: Teraz.sk, Pravda.sk, der Standard.at, orf.at Foto: https://images.pexels.com/photos/10481260/pexels-photo-10481260.jpeg