Der Sommer begünstigt das Entweichen von Haustieren. Der Schlüssel zu ihrer Rückkehr ist der Chip und die Registrierung

In den Sommermonaten gehen in Wien, ähnlich wie in anderen Städten, deutlich mehr Haustiere verloren. Oft sind dafür halb offene Fenster oder Balkontüren verantwortlich, die neugierigen Tieren den Weg ins Unbekannte öffnen. Die Behörden appellieren an die Besitzer, ihre Tiere zu chippen und zu registrieren – dies ist der effektivste Weg, um ihre schnelle und sichere Rückkehr nach Hause zu gewährleisten.
Offene Fenster sind das größte Risiko
Die Sommerzeit bringt nicht nur höhere Temperaturen, sondern auch ein erhöhtes Risiko für Hundebesitzer und Katzenbesitzer mit sich. Besonders Katzen nutzen oft die Gelegenheit und schlüpfen durch gekippte Fenster oder offene Balkontüren. Auch Hunde scheuen sich nicht vor dem Entweichen. Laut offiziellen Daten aus Wien werden jedes Jahr etwa 2.400 gefundene Tiere gemeldet, wobei die Sommermonate in den Statistiken die kritischsten sind.
Um ein verlorenes Tier so schnell wie möglich zu seinem Besitzer zurückzubringen, ist eine einfache, aber entscheidende Maßnahme von Bedeutung: die Kennzeichnung mit einem Mikrochip und die anschließende Registrierung in einer Datenbank. Nur so kann der Fundservice (in Österreich Fundservice) den Besitzer umgehend identifizieren und kontaktieren.
Die Wichtigkeit dieses Schrittes wird auch durch die Juni-Statistiken aus der österreichischen Hauptstadt bestätigt. Von insgesamt 79 gefundenen Hunden konnten dank der Registrierung bis zu 58 sofort nach Hause zurückgebracht werden. Im Gegensatz dazu war das Verhältnis bei Katzen, die von den Besitzern weniger konsequent gechippt und registriert werden, deutlich schlechter. Von insgesamt 152 gefundenen Katzen konnten nur 59 Tiere schnell zu ihren Besitzern zurückgebracht werden.
Besteuerung von Grenzgängern in Österreich: Was Sie wissen müssen
Für viele Bewohner der Nachbarländer ist Österreich ein attraktives Ziel für die Arbeit. Aufgrund der geografischen Nähe und der wirtschaftlichen Möglichkeiten in Österreich, insbesondere in Wien und den Grenzregionen, stellt eine zahlreiche Gruppe von Slowaken einen wesentlichen Teil der sogenannten „Pendler“ dar, die zur Arbeit pendeln.
Wie man bei einem Fund von Tieren vorgeht
Wenn Sie ein umherirrendes Tier finden, ist es wichtig zu handeln. In Wien kann der Fund rund um die Uhr unter der Telefonnummer des Fundservices für Haustiere gemeldet werden: 01 4000 8060. Ein verantwortungsbewusster Umgang der Besitzer in Form von Chippen und Registrierung kann die Zeit, die ihre Lieblinge in Stress und Unsicherheit außerhalb des Zuhauses verbringen, erheblich verkürzen.
Pflichtchippen und Registrierung von Tieren: Ein Leitfaden für verantwortungsvolle Besitzer
Jeder Hundebesitzer und Katzenbesitzer in Österreich sollte seine Pflichten bezüglich der Kennzeichnung und Registrierung seines Tieres kennen. Es handelt sich nicht nur um eine bürokratische Formalität, sondern um einen entscheidenden Schritt, der das Tier schützt und im Falle eines Verlustes die Chancen auf eine schnelle Rückkehr erheblich erhöht. Der Chip allein reicht jedoch nicht aus; entscheidend ist die Registrierung in der zentralen Datenbank.
Gesetzliche Pflicht für Hunde und Freigängerkatzen
Nach österreichischer Gesetzgebung müssen alle Hunde ohne Ausnahme mit einem elektronischen Mikrochip gekennzeichnet und anschließend in der offiziellen Datenbank (Heimtierdatenbank) registriert werden. Der Tierarzt sollte Welpen spätestens im Alter von drei Monaten chippen, beziehungsweise vor dem ersten Besitzerwechsel.
Für Katzen gilt die Pflicht zum Chippen und zur Registrierung, wenn sie regelmäßigen Zugang nach draußen haben (sogenannte „Freigängerkatzen“), sowie für alle Katzen, die zur Zucht bestimmt sind. Für Katzen, die ausschließlich in Innenräumen gehalten werden, ist dieser Schritt zwar freiwillig, aber Tierärzte und Behörden empfehlen ihn dringend als beste Prävention.
Umzug mit Kindern nach Österreich: Ein Leitfaden von der Krippe bis zur Schule
Ein Umzug in ein neues Land ist ein großer Schritt für die ganze Familie, insbesondere für die Kinder. Österreich ist ein Land mit hoher Lebensqualität und einem ausgezeichneten sozialen und Bildungssystem, das auch Kindern von Ausländern helfen kann. Um den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten, ist es wichtig, den richtigen Ablauf zu kennen. Wir bieten Ihnen einen Überblick über alles, was Sie über die Anmeldung von Kindern in Krippen, Kindergärten und Schulen wissen müssen.
Prozess in zwei Schritten: Wie geht man vor?
Die Kennzeichnung und Registrierung eines Tieres besteht aus zwei notwendigen Schritten, die aufeinander folgen.
- Chippen beim Tierarzt: Der erste Schritt ist der Besuch einer Tierarztpraxis, wo der Fachmann dem Tier schmerzfrei einen Mikrochip in der Größe eines Reiskorns unter die Haut einsetzt. Dieser Chip enthält einen einzigartigen 15-stelligen Zahlencode, der als lebenslanger Identitätsausweis des Tieres dient.
- Registrierung in der Datenbank: Der Chip allein ist ohne Registrierung nahezu wertlos. Nach dem Chippen ist der Besitzer verpflichtet, das Tier innerhalb eines Monats in der zentralen Datenbank (Heimtierdatenbank) zu registrieren. Die Registrierung kann direkt vom Tierarzt, vom Besitzer online mit einer elektronischen Signatur (ID Austria) oder vom zuständigen Bezirksamt (Magistrat) durchgeführt werden. Bei der Registrierung werden dem Chipnummer wichtige Daten zugeordnet: Name und Kontaktdaten des Besitzers sowie Informationen über das Tier.
Vergessen Sie nicht, die Daten zu aktualisieren
Ebenso wichtig wie die erste Registrierung ist die Pflege der Daten in aktuellem Zustand. Besitzer sind verpflichtet, jede Änderung zu melden, sei es eine Adressänderung, eine Telefonnummer, ein Besitzerwechsel oder der Tod des Tieres. Veraltete Daten in der Datenbank können die Bemühungen um eine schnelle Rückkehr des Tieres nach Hause vereiteln.
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Quelle: Stadt Wien Foto: https://images.pexels.com/photos/46024/pexels-photo-46024.jpeg












