Ein Stück Japan mitten in Wien: Der Setagaya Park ist eine Oase des Friedens und der Harmonie

Der Wiener Bezirk Döbling verbirgt ein einzigartiges Juwel – den japanischen Garten Setagaya, der den Besuchern einen perfekten Rückzugsort vor dem Trubel der Großstadt bietet. Der sorgfältig gestaltete Park ist ein Symbol der Freundschaft zwischen Wien und dem japanischen Stadtteil Setagaya in Tokio und stellt ein Meisterwerk der Gartenarchitektur dar, in dem jeder Stein, jede Pflanze und jedes Wasserelement seinen genauen Platz und seine Bedeutung hat.

Der Setagaya Park, der 1992 eröffnet wurde, ist nicht nur ein gewöhnlicher Park. Es ist eine präzise komponierte Landschaft, die auf einer Fläche von fast fünftausend Quadratmetern die japanische Berglandschaft treu nachahmt. Entworfen wurde er vom japanischen Gartenarchitekten Ken Nakajima, und sein Werk ist eine Feier der Harmonie, des Gleichgewichts und der tiefen Verbindung zur Natur.

Symbolik in jedem Detail

Bei einem Spaziergang durch den Park entdeckt der Besucher die Schlüsselfaktoren eines japanischen Gartens. Gleich am Eingang wird er von einem Stein mit der eingravierten Inschrift „Furomon“ begrüßt, was übersetzt „Himmlisches Tor“ bedeutet. Dieser Eingang symbolisiert den Übergang in eine andere, friedlichere Welt.

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Das zentrale Element des Gartens ist ein Teich, der zusammen mit einem kleinen Bach und einem Wasserfall das zentrale Wasserelement darstellt, das Leben und Reinigung symbolisiert. Sorgfältig platzierte Steine in verschiedenen Größen und Formen erwecken den Eindruck von Bergen und Hügeln, während Bambuszäune und steinerne Laternen die authentische Atmosphäre vervollständigen.

Dem aufmerksamen Auge entgeht auch die präzise Bepflanzung nicht. Im Park wachsen typische japanische Pflanzen wie japanische Ahornbäume, Zierkirschen, Rhododendren und Bambusse. Jede Pflanze ist unter Berücksichtigung ihrer Form, Farbe und Textur platziert, sodass das Gesamtbild in jeder Jahreszeit ausgewogen und ästhetisch wirkt.

Ein Ort für Meditation und Entspannung

Der Setagaya Park ist nicht für aktives Sporttreiben oder laute Picknicks konzipiert. Sein Zweck ist es, einen Raum für stille Kontemplation, Meditation und Entspannung zu bieten. Die Wege führen die Besucher zu verschiedenen Ecken – zum Teehäuschen, zur Holzbrücke über den Teich oder zur Aussichtsplattform mit einer steinernen Pagode. Jeder Schritt enthüllt einen neuen, sorgfältig geplanten Blick.

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Diese Wiener Oase ist somit nicht nur ein perfektes Beispiel japanischer Gartenkunst, sondern auch eine wichtige kulturelle Brücke. Sie erinnert an den Wert der Freundschaft zwischen den Völkern und bietet gleichzeitig den Bewohnern und Besuchern der Stadt die wertvolle Gelegenheit, langsamer zu werden und neue Energie in einer Umgebung voller Schönheit und Frieden zu tanken.

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Quelle: https://www.wien.gv.at/umwelt/parks/anlagen/setagayapark.html

Foto: https://www.wien.gv.at/umwelt/parks/anlagen/images/setagaya3.jpg