Wien führt neue Wasserstoff-Elektrobusse ein

Wien beginnt eine Revolution im öffentlichen Nahverkehr! Ab September werden auf den Linien 2A und 3A im Zentrum völlig neue Busse fahren, die elektrischen Antrieb mit Wasserstoff kombinieren. Diese modernen Minibusse Rampini Hydron sind leiser, sauberer und umweltfreundlicher als die bisherigen Elektrobusse.

Wiener Linien, das Unternehmen, das den Wiener öffentlichen Nahverkehr betreibt, nutzt die neuesten Technologien und arbeitet mit weiteren Firmen der Wiener Stadtwerke zusammen. Ihr Ziel ist es, Wien zum Vorreiter im Bereich grüner Mobilität zu machen und bis 2040 vollständig auf fossile Brennstoffe zu verzichten.

Wie funktionieren Wasserstoff-Elektrobusse?

Die Wiener Elektrobusse sind bereits im Einsatz, aber die neuen Modelle Rampini Hydron Range Extender sind noch besser. Sie verfügen über eine spezielle Wasserstoffzelle, die während der Fahrt Strom erzeugt. Dadurch können die Busse den ganzen Tag ohne Aufladen fahren!

Das bedeutet, dass im Zentrum Wiens keine Ladestationen mehr benötigt werden. Und das Beste ist, dass anstelle von zwölf Bussen auf den Linien 2A und 3A nur zehn benötigt werden. Wiener Linien sind dadurch flexibler und können leichter auf Änderungen im Fahrplan reagieren.

Was können die neuen Busse?

  • Name: Rampini Hydron
  • Länge: 8 Meter
  • Kapazität: 42 Passagiere (13 sitzend, 28 stehend, 1 für Rollstuhlfahrer/Kinderwagen)
  • Reichweite: Mindestens 250 Kilometer
  • Antrieb: Elektromotor (230 kW) und Wasserstoff-Brennstoffzelle (30 kW)
  • Tanks: Drei Wasserstofftanks auf dem Dach (insgesamt 15 kg Wasserstoff)
  • Hersteller: Rampini Carlo S.p.A. (Italien)

Achtung auf slowakische Kfz-Kennzeichen in Österreich: Was droht slowakischen Fahrern?

Die Nutzung von Fahrzeugen mit slowakischen Kfz-Kennzeichen in Österreich ist für viele slowakische Fahrer oft ein unklarer Bereich. Die österreichische Gesetzgebung ist in dieser Hinsicht recht streng, und Verstöße können zu hohen Geldstrafen und sogar zur Beschlagnahme des Fahrzeugs führen. Es ist daher entscheidend, die Regeln zu kennen und unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Wie nutzt Wien grüne Energie?

Wiener Linien haben die neuen Busse gründlich getestet. Dank moderner Technologie sind sie jetzt noch effizienter und umweltfreundlicher. Alles geschieht direkt in Wien: Die Busse werden im Gelände der Wiener Netze in Simmering betankt und aufgeladen. Dort gibt es auch eine Wasserstofftankstelle und eine Ladestation von Wien Energie.

Und das Beste ist, sie verwenden grünen Wasserstoff, der von Wien Energie direkt vor Ort aus sauberem Strom aus erneuerbaren Quellen hergestellt wird.

Was sagen die Wiener Vertreter dazu?

Ulli Sima, Verkehrsreferentin: „Wien möchte bis 2040 vollständig emissionsfrei sein. Deshalb erweitern wir den öffentlichen Nahverkehr – wir bauen eine neue U-Bahn-Linie U2xU5 und drei neue Straßenbahnlinien. Neue Technologien sind für uns entscheidend. Dank dieser Wasserstoff-Elektrobusse wird Wien erneut Vorreiter in der sauberen öffentlichen Verkehr in Europa. Wir investieren in die Zukunft unserer Stadt und beginnen eine neue Ära nachhaltiger Mobilität.“

Gudrun Senk, technische Direktorin von Wiener Linien: „Wiener Linien arbeiten konsequent am Klimaschutz. Den neuen Bus haben wir intensiv getestet und nutzen die gemeinsamen Kräfte innerhalb unseres Konzerns. Die innovative Batterie-Wasserstoff-Technologie ermöglicht einen ganztägigen Betrieb ohne Aufladen. Ab September werden alle Wiener eine umweltfreundlichere, leisere und sicherere Mobilität mit hohem Komfort genießen.“

Pioniere in der Businnovation

Wiener Linien gehen ständig voran und führen neue, umweltfreundliche Antriebsarten ein. Im Jahr 2024 wird ein neues Zentrum für Elektromobilität eröffnet. Bereits jetzt sind neun Buslinien in Liesing und Simmering rein elektrisch, mit 50 zwölf Meter langen Mercedes-Bussen. Im Jahr 2025 werden weitere Linien hinzukommen, wie beispielsweise 57A.

Zusätzlich zu diesen Minibussen mit verlängertem Fahrbereich werden ab 2025 auch reine Wasserstoffbusse fahren. Auf der Linie 39A zwischen Heiligenstadt und Sievering werden zehn Busse des portugiesischen Herstellers CaetanoBus verkehren. Diese barrierefreien Busse werden an der Wasserstofftankstelle Leopoldau betankt. Wiener Linien nutzen somit die bereits bestehende Wasserstoffinfrastruktur für zwei neue Busmodelle.

Fachleute von Wiener Linien testen zudem intensiv andere Arten von elektrischen und Wasserstoffbussen, um weiterhin führend im Bereich klimaneutraler Mobilität zu sein. Kürzlich wurde beispielsweise ein Wasserstoff- und Batteriebus von Mercedes-Benz auf der Linie 13A getestet. Auch ein Wasserstoffbus von Hyundai mit einem Druck von 700 bar wurde getestet, der sogar die Reichweite von Dieselbussen übertrifft und exklusiv für Wiener Linien drei Jahre lang zur Verfügung stehen wird. Die gewonnenen Erfahrungen werden helfen, bei zukünftigen Käufen die besten Fahrzeuge für Wien und ihre grüne Zukunft auszuwählen.

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Quelle: https://www.wienerlinien.at/news/wiener-linien-praesentieren-e-wasserstoff-busflotte Foto: https://www.wienerlinien.at/o/imgformat/29826880/lightbox-image/max?double=true